Mond
by AVoxx
About this track
Lyrics: Andreas Herrmann (frei nach Johann Wolfgang von Goethe) Music: Andreas Herrmann - AVoxx Füllst du wieder still das Tal Leise, silbern, sacht, Flüsterst mir ein Abendlied In die weiche Nacht. Blickst herab auf mein Gefild, Lächelnd, leicht und klar, Wie ein Aug, das heimlich spricht: „Komm, ich bin dir nah.“ Mond, erzähl mir leis (ooh) Von der alten Zeit, Als ein erster Kuss (mmh) Uns die Furcht befreit. Mond, du alter Schwärmer, Weißt doch, wie man’s macht: Etwas Herz, ein Hauch von Witz, Und ein Stern, der lacht. Kennst du dieses kleine Herz, Wenn es still entbrennt, Wie es bang am Ufer steht Und den Zweifel kennt? Wenn die kalte Winternacht Alles stumm berührt, Trägt dein Licht in meinem Haus Wärme, die verführt. Mond, erzähl mir leis (yeah) Wie das Leben spielt: Mal ein leiser Schmerz (ooh) Der sich doch verzieht. Mond, du alter Schwärmer, Bleib noch bis zum Morgen: Tanz mit mir um all die Dinge, Die wir einst besorgen. Du siehst Liebende im Park, Alte Witze, leises Lachen, Tränen, die im Dunkel glühn, Neue Pläne, alte Sachen. Alles, was die Menschen scheu Hinter Worten tragen, Darf in deinem sanften Licht Endlich Wahrheit sagen. Mond, erzähl mir leis (ooh) Was die Welt verschweigt, Wie ein kleiner Mut (mmh) Große Wunder zeigt. Mond, du alter Schwärmer, Bleib mein Komplize heut, Bis die Nacht den Vorhang schließt Und der Tag verstreut. Füllst du wieder still das Tal, Bin ich nicht allein, Denn in deinem hellen Kreis Darf mein Herz noch sein.